Große Orangerie, Schloss Charlottenburg


Profil

Die Große Orangerie wurde in den Jahren 1709 bis 1712 unter der Leitung von Eosander von Göthe erbaut, zeitgleich mit dem Umbau des Mittelrisalites und der Kuppel des Schlosses. Diese Arbeiten wurden noch zu Lebzeiten Sophie Charlottes geplant, jedoch erst nach ihrem Tode ausgeführt. Ein geplantes Gegenstück auf der Ostseite wurde nicht verwirklicht. An dessen Stelle ließ Friedrich II. den Neuen Flügel, heute Knobelsdorff-Flügel, errichten. Das Gebäude diente der Überwinterung der nicht winterharten Kübelpflanzen aus dem Schlosspark, darunter Apfelsinen-, Zitronen-, und Pomeranzenbäume. Während des Leerstandes im Sommer wurde es zur Veranstaltung von Hoffesten genutzt.

1943 wurde die Orangerie wie auch das Schloss selbst schwer beschädigt, allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg originalgetreu wieder aufgebaut. Heute wird sie für Veranstaltungen genutzt.

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